
Wer auf schweren, riffgetriebenen Sound mit Charakter steht, sollte sich Grin nicht entgehen lassen. Diese Band braucht keine Gitarren, um alles vor der Bühne in Bewegung zu versetzen.
Das Duo Jan und Sabine Oberg erschafft mit Bass, Schlagzeug und einer gehörigen Portion Fuzz einen Sound, der erstaunlich gewaltig für nur zwei Menschen ausfällt. Dabei verzichten Grin vollständig auf Gitarren und bauen ihre Musik stattdessen auf einem tief dröhnenden Bassfundament auf, das sich zwischen Sludge, Stoner Doom und Heavy Psych bewegt.
Mit mehreren starken Veröffentlichungen und zuletzt dem Album „Acid Gods“ hat sich die Band eine ganz eigene Nische geschaffen. Hypnotische Grooves treffen auf tonnenschwere Riffs, psychedelische Momente auf rohe Wucht und aus dieser Mischung entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen drückend und mitreißend wirkt. Grin setzen nicht auf Geschwindigkeit oder Effekthascherei, sondern auf Gewicht, Dynamik und Songs, die sich langsam entfalten und dabei eine enorme Sogwirkung entwickeln.
