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das antifaschistische Metal-Festival

Schlagwort: Freitag

  • Astral Spectre

    Astral Spectre

    Wer der Meinung ist, dass Heavy Metal irgendwann alles ausprobiert hat, sollte sich Astral Spectre genauer ansehen. Die Band aus Deutschland mischt die Energie der New Wave of British Heavy Metal mit düsteren Black-Metal-Einflüssen, psychedelischen 70er-Jahre-Vibes und einer gehörigen Portion Okkultismus.
     
    Twin-Gitarren treffen auf giftige Vocals, atmosphärische Hammond-Orgeln und, weil normale Menschen irgendwann aufhören würden, sogar auf eine Klarinette. Ja, richtig gelesen. Klarinette. Im Metal. Und es funktioniert erschreckend gut.
     
    Und während andere Bands sich fragen, ob sie eher Heavy Metal oder Black Metal sein wollen, antworten Astral Spectre schlicht mit: „Ja.“ 😉

  • Vchepyvsi Blud

    Vchepyvsi Blud

    Vchepyvsi Blud, ukrainisch für sich verirren oder vom Weg abkommen, gehören zu den ungewöhnlichsten Namen im Line-up und vermutlich auch zu den spannendsten Entdeckungen. Das Duo aus Berlin und Kyjiw – die Künstlerin Natalya Androsova und der Musiker Jan Preißler – mischt Elemente von Dark Wave, Black Metal, experimenteller Electronica und Dark Ambient zu einem mystischen Musik- und Performance-Projekt.

    Inspiriert von ukrainischen Folklore- und Horrorgeschichten entführen sie uns in atmosphärische und unwirkliche Klangwelten voller Nebel, Wälder, Geistergeschichten und surrealer Landschaften – ähnlich dem namensgebenden Blud, einem gespenstischen Wesen aus der slawischen Mythologie, das Menschen vom richtigen Weg abbringt, sie in unbekannte Gefilde lockt, wo sie sich verirren und ziellos umherwandern. So zeigen sie uns ein Stück ihrer kulturellen Wurzeln.

    Auf ihrem Debütalbum „Ty Baneyky“ setzen sie statt auf pure Härte auf Stimmung, Kontraste und eine fast filmische Tiefe. Mal wirkt die Musik wie der Soundtrack zu einer nächtlichen Zugfahrt durch menschenleere Landstriche, mal wie der Fiebertraum einer uralten Legende, die man besser nicht am Lagerfeuer erzählt.

    Damit sind Vchepyvsi Blud keine klassische Black-Metal-Band und auch kein reines Dark-Wave-Projekt. Vielmehr verschwimmen hier die Grenzen zwischen Konzert, Performance und düsterer Traumwelt. Wer sich gern in atmosphärischen Klanglandschaften verliert und neugierig auf ungewöhnliche musikalische Wege ist, dürfte sich von diesem Projekt nur zu gern in die Irre führen lassen.

  • Rats of Gomorrah

    Rats of Gomorrah

    Rats of Gomorrah gehören zu jener Sorte Death-Metal-Bands, die keine Zeit mit überflüssigem Zierrat verschwenden. Das Duo aus Kiel, hervorgegangen aus der Band Divide, steht für schnörkellosen, aggressiven Death Metal, der seine Wurzeln in den klassischen europäischen und britischen Extrem-Metal-Schulen hat, dabei jedoch konsequent den Blick nach vorn richtet.

    Passend zum Bandnamen bewegen sich auch die Texte gerne zwischen Verfall, Chaos, Horror und menschlichen Abgründen. Ratten tauchen dabei immer wieder als Symbolfiguren auf: mal für Überlebenswillen, mal für gesellschaftliche Fäulnis, mal einfach als unangenehme Begleiter einer Welt, die schon bessere Tage gesehen hat.

    Mit ihrem ersten Full-Length-Album „Infectious Vermin“ (2025) und ihrer Zusammenarbeit mit Testimony Records hat sich die Band endgültig als feste Größe im deutschen Underground etabliert.

    Nicht erst seit ihrem glänzenden Auftritt beim diesjährigen PartySan, wo sie mit ihrer stabilen „N@zis raus!“-Ansage ihren Standpunkt verdeutlichten, sind sie eine absolute Empfehlung!!!