MetalPest

das antifaschistische Metal-Festival

Autor: flo

  • Grin

    Grin

    Wer auf schweren, riffgetriebenen Sound mit Charakter steht, sollte sich Grin nicht entgehen lassen. Diese Band braucht keine Gitarren, um alles vor der Bühne in Bewegung zu versetzen.

    Das Duo Jan und Sabine Oberg erschafft mit Bass, Schlagzeug und einer gehörigen Portion Fuzz einen Sound, der erstaunlich gewaltig für nur zwei Menschen ausfällt. Dabei verzichten Grin vollständig auf Gitarren und bauen ihre Musik stattdessen auf einem tief dröhnenden Bassfundament auf, das sich zwischen Sludge, Stoner Doom und Heavy Psych bewegt.

    Mit mehreren starken Veröffentlichungen und zuletzt dem Album „Acid Gods“ hat sich die Band eine ganz eigene Nische geschaffen. Hypnotische Grooves treffen auf tonnenschwere Riffs, psychedelische Momente auf rohe Wucht und aus dieser Mischung entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen drückend und mitreißend wirkt. Grin setzen nicht auf Geschwindigkeit oder Effekthascherei, sondern auf Gewicht, Dynamik und Songs, die sich langsam entfalten und dabei eine enorme Sogwirkung entwickeln.

  • Crescendium

    Crescendium

    Crescendium sind der Beweis, dass extremer Metal nicht zwangsläufig nur nach Krieg, Blut und verbrannter Erde klingen muss. Die Band um Frontfrau und Songwriterin Elena Cor Tauri aus Hannover nimmt uns philosophisch-emotional und schwermütig mit auf eine Reise durch die Abgründe der menschlichen Seele, um sie ins Licht zu führen. Dabei graben Crescendium lieber dort, wo es wirklich unangenehm wird: tief in den menschlichen Verstand.

    Unter dem Banner ihres selbsternannten „Mystic Metal“ verbinden sie düsteren, melodischen Death Metal, Black-Metal-Einflüsse und progressive Elemente zu einem Sound, der ständig zwischen Raserei, Nachdenklichkeit und völliger Eskalation pendelt – mal chaotisch, mal hoffnungsvoll, schwankend zwischen gefühlvoll und aggressiv, aber immer fesselnd und intensiv.

    Auf ihrem Debütalbum „Within“ widmet sich jeder Song einer anderen psychischen Störung und damit einer anderen Reise durch die dunkleren Ecken der menschlichen Psyche. Was dabei besonders auffällt: Crescendium haben keinerlei Angst vor Kontrasten. Blastbeats treffen auf orchestrale Passagen, wütende Screams auf klaren Gesang und technisch anspruchsvolle Arrangements auf Momente, die direkt ins Herz zielen. Klingt nach einem wilden Ritt? Ist es auch. Aber einer mit erstaunlich sicherer Hand am Steuer.

    Wer also Lust auf Musik hat, die nicht nur Nackenmuskeln, sondern auch graue Zellen beschäftigt, sollte sich Crescendium nicht entgehen lassen. Zwischen Mystik, Wahnsinn, Melodie und kontrolliertem Chaos liefern sie den Soundtrack für alle, die beim Blick in den Abgrund nicht sofort wegschauen.

  • Bottled

    Bottled

    Eine Legende aus vergangenen Tagen? Eine Legende? Bei uns? Ganz genau!
    Bottled aus Frankfurt (Oder) sind zurück und haben nach fast 40 Jahren den Weg zu uns gefunden!

    Als eine Band, die schon vorm Mauerfall in der Deutschen Demokratischen Republik für viel Krawall à la D.R.I., S.O.D. und anderen Crossover-Thrash-Konsorten sorgte, melden sie sich heute nach einer etwas längeren Pause zurück. Etwas gesetzter und mehr dem klassischen Heavy Rock bis Metal zuzuordnen, garniert mit einer alten Prise Punk, sind sie bereit, die Bühnen wieder zu besetzen!

    Mit im Gepäck haben sie ihre neue Scheibe „Frankfurt“, die neben völlig neuen Stücken auch die alten Krachperlen vom 1989er Demotape „Don’t Sleep Till Tunnelstreet“ enthält.
    Und genau das erwartet euch!
    Alte Songs aus alten Tagen, die den Sound und Dreck der ehemaligen Zone zeigen, aber auch neue Stücke, die etwas aufgeräumter und irgendwie noch klassischer klingen.
    Somit ist für Jung und Alt wohl alles abgedeckt.
    Klingt fast so, als würden wir zusammen nochmal die Mauer einreißen.
    Das wird Hasselhoff stutzig machen!