MetalPest

das antifaschistische Metal-Festival

Autor: flo

  • Astral Spectre

    Astral Spectre

    Wer der Meinung ist, dass Heavy Metal irgendwann alles ausprobiert hat, sollte sich Astral Spectre genauer ansehen. Die Band aus Deutschland mischt die Energie der New Wave of British Heavy Metal mit düsteren Black-Metal-Einflüssen, psychedelischen 70er-Jahre-Vibes und einer gehörigen Portion Okkultismus.
     
    Twin-Gitarren treffen auf giftige Vocals, atmosphärische Hammond-Orgeln und, weil normale Menschen irgendwann aufhören würden, sogar auf eine Klarinette. Ja, richtig gelesen. Klarinette. Im Metal. Und es funktioniert erschreckend gut.
     
    Und während andere Bands sich fragen, ob sie eher Heavy Metal oder Black Metal sein wollen, antworten Astral Spectre schlicht mit: „Ja.“ 😉

  • Winselmutter

    Winselmutter

    In der Sagenwelt wird die Winselmutter beschrieben als eine ruhelose, klagende Sagengestalt. In ihrer Verzweiflung ist sie eine Vorbotin des Unheils – ein Gefühl, das Winselmutter mit ihrem rohen, kompromisslosen Black Metal auf die Bühne bringen. Die Erzählungen von Verfall und Leid werden in einen grimmigen Sound verpackt, schwankend zwischen Wut, Verzweiflung und Qual.

    In diesem Jahr geben sich die Brandspore aus Osnabrück beim MetalPest die Ehre!

    Schon lange kein Geheimtipp mehr, zieht das Trio um Frontfrau „Eternal Chaos Witch“ das Publikum mit seinem energiegeladenen, düsteren „verfluchten Ritual“ in seinen Bann.

    Zu erwarten ist eine atmosphärische Show aus feinstem modernem Black Metal im kalten, körnigen Stil der 90er, inklusive Kettengeklirr, Corpsepaint und allem, was dazu gehört.

    Wer sich ihnen stellt, bekommt Black Metal in seiner reinsten, hässlichsten und schönsten Form.

    Das dürft ihr nicht verpassen!!!

  • Vchepyvsi Blud

    Vchepyvsi Blud

    Vchepyvsi Blud, ukrainisch für sich verirren oder vom Weg abkommen, gehören zu den ungewöhnlichsten Namen im Line-up und vermutlich auch zu den spannendsten Entdeckungen. Das Duo aus Berlin und Kyjiw – die Künstlerin Natalya Androsova und der Musiker Jan Preißler – mischt Elemente von Dark Wave, Black Metal, experimenteller Electronica und Dark Ambient zu einem mystischen Musik- und Performance-Projekt.

    Inspiriert von ukrainischen Folklore- und Horrorgeschichten entführen sie uns in atmosphärische und unwirkliche Klangwelten voller Nebel, Wälder, Geistergeschichten und surrealer Landschaften – ähnlich dem namensgebenden Blud, einem gespenstischen Wesen aus der slawischen Mythologie, das Menschen vom richtigen Weg abbringt, sie in unbekannte Gefilde lockt, wo sie sich verirren und ziellos umherwandern. So zeigen sie uns ein Stück ihrer kulturellen Wurzeln.

    Auf ihrem Debütalbum „Ty Baneyky“ setzen sie statt auf pure Härte auf Stimmung, Kontraste und eine fast filmische Tiefe. Mal wirkt die Musik wie der Soundtrack zu einer nächtlichen Zugfahrt durch menschenleere Landstriche, mal wie der Fiebertraum einer uralten Legende, die man besser nicht am Lagerfeuer erzählt.

    Damit sind Vchepyvsi Blud keine klassische Black-Metal-Band und auch kein reines Dark-Wave-Projekt. Vielmehr verschwimmen hier die Grenzen zwischen Konzert, Performance und düsterer Traumwelt. Wer sich gern in atmosphärischen Klanglandschaften verliert und neugierig auf ungewöhnliche musikalische Wege ist, dürfte sich von diesem Projekt nur zu gern in die Irre führen lassen.